Interview: Frank Arlt

f.arltFit von Kopf bis Fuß
Seit vielen Jahren Fitness- und Personaltrainer für gesunden Sport.

 

Was bieten Sie Sportinteressierten konkret an?


Als Personal Trainer biete ich ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement an: Die Kunden werden von mir individuell betreut, indem ich mich an den Wünschen und Zielen des Einzelnen orientiere. Kernpunkte sind hierbei die Ernährung, gesundheitsorientiertes Herz-Kreislauftraining, leistungsorientiertes Ausdauertraining, Krafttraining, Stretching und Beweglichkeit.


Mit dem eigenen Körpergewicht trainieren


Könnten Sie einen Ihrer besonderen Arbeitsschwerpunkte einmal kurz und prägnant beschreiben?


frank arlt 2Einer unserer Arbeitsschwerpunkte ist das Krafttraining, um die vorhandene Muskelmasse des Kunden zu erhalten, da der Körper ab dem 30. Lebensjahr 2 ½ bis 3 Kilogramm Muskelmasse verliert. Interessant ist, dass sich die Kraft auch im hohen Alter noch beträchtlich steigern lässt.

 

Unabhängig vom Ziel meines Klienten bildet eine starke, gut funktionierende Muskulatur immer die Basis. Bei der Gewichtsreduktion wird durch die Mischung von Kraft- und Ausdauertraining Körperfett durch Muskulatur verdrängt.

 

Aber auch Ausdauersportler, wie zum Beispiel Läufer, die bereits regelmäßig Sport treiben, profitieren von Bein-, Rumpf- oder Bauchtraining.
Kunden trainieren bei uns mit ihrem eigenen Körpergewicht zum Beispiel durch klassische Übungen wie „Liegestütz“ oder „Sit-ups“.


Mit einer kräftigen Muskulatur die Gelenke entlasten


Was genau bewirkt diese Methode?


Besonders Anfänger, aber auch Menschen, die längere Zeit keinen Sport mehr betrieben haben, spüren und sehen sehr schnell Fortschritte. Die Kontur des Körpers verändert sich, weil Körperfett ab- und Muskulatur aufgebaut wird.

 

Wer zu Beginn eines Trainings nach 5 „Liegestütz“ schon eine Pause benötigt, schafft nach kurzer Zeit bereits die doppelte Anzahl. Diese Erfolge motivieren und spornen an, weiterzumachen und durchzuhalten, insbesondere wenn man größere Mengen an Gewicht abbauen möchte.

 

Darüber hinaus verschafft Krafttraining eine bessere Durchblutung, Herz und Kreislauf profitieren positiv davon und Ihre Körperhaltung und Körperbewusstsein verändern sich.
Zudem beugen Sie durch eine kräftige Rumpfmuskulatur Rücken- und Nackenschmerzen vor, Ihre Gelenke werden geschont und so wiederum vor Überlastung geschützt.

 

Welchen Vorteil hat die Arbeit mit einem Personal Trainer?


Bei uns werden Termine so abgestimmt, dass sie immer in den Kalender des Kunden passen. Dasselbe gilt für den Trainingsort, ob zu Hause, im Büro, im Fitnessstudio oder im Freien: Wer nicht mag, muss nicht mehr außer Haus und kann direkt im Wohnzimmer trainieren.
Zudem kann ich als Personal Trainer jederzeit eingreifen, unterstützen oder korrigieren. So wird der Kunde gefordert, aber niemals überfordert. Jede Trainingseinheit ist individuell und orientiert sich immer an den Vorgaben und Zielen jedes Einzelnen.


Mit der Übung „Körperbrett“ die Muskeln trainieren


Welchen kleinen Gesundheitstipp oder welche Übung können Sie uns geben, die wir sofort umsetzen könnten?


Eine meiner Lieblingsübungen ist das „Körperbrett“. Damit trainieren Sie sämtliche Muskeln der Körpermitte.
Legen Sie sich mit dem Gesicht nach unten auf den Teppich oder eine Matte und stützen sich gleichzeitig auf Ihre Zehenspitzen, Unterarme und Hände. Sie müssen dabei alle Muskeln anspannen, Bauchmuskeln und die Muskeln zwischen den Schulterblättern sind besonders gefordert. Versuchen Sie diese Position für 10 Sekunden zu halten. Achten Sie darauf, dass weder Brust noch Bauch nach unten „durchhängen“ und atmen Sie gleichmäßig ein und aus. Wiederholen Sie diese Übung 3 Mal.


Was tun Sie selbst, um sich fit zu halten?


Ich starte schon morgens mit einem gesunden und ausgiebigen Frühstück in den Tag.
Für meine körperliche Fitness bevorzuge ich die Prinzipien des Crosstrainings, weil sportliche Abwechslung mir einfach gut tut. Dadurch werden auch andere Muskelgruppen trainiert, die beim Laufen alleine zu kurz kommen. Und natürlich Übungen mit dem eigenen Körpergewicht!
Wichtig für mein Wohlbefinden sind mir auch meine Familie, Freunde, all die Dinge, die nichts mit Sport zu tun haben, einfach mal ein gutes Buch lesen, in die Sauna gehen und morgens ausschlafen.


Wie motivieren Sie sich?


frank arlt 1Motivation/motivieren bedeutet ja „Antrieb“, sich aktivieren, um bestimmte Ziele zu erreichen.
Mein „persönlicher Antrieb“ liegt in mir, das ist meine positive Lebenseinstellung. Entweder ich mache etwas wirklich gerne und deshalb automatisch mit Spaß, Freude und vollem Einsatz oder ich versuche etwas zu verändern, soweit mir das möglich ist.
Wenn ich etwas überhaupt gar nicht mag, dann mache ich es auch nicht.


Welche „Schwächen“ erlauben Sie sich selbst?


Also zu einem richtig schönen Essen mit guten Freunden gehört für mich dann auch mal ein Glas Rotwein … oder zwei. Und eine ganz bestimmte Nuss-Nougat-Creme … zum Frühstück.


Laufen für einen guten Zweck


Welchen Beitrag leisten Sie zum Umweltschutz oder engagieren sich für einen guten Zweck?


Alles was in meinem persönlichen Bereich machbar ist, versuche ich auch umzusetzen. Das beinhaltet die Mülltrennung, sowie den Einkauf von Bioprodukten aus heimischen Anbau, bis hin zur Abschaffung von Elektrogeräten. Sie finden in meinem Haushalt keine Mikrowelle, keine Tiefkühltruhe und auch meinen Kaffee filtere ich ganz klassisch von Hand ohne Maschine.

Sport und soziales Engagement lassen sich sehr gut verbinden. Ob aktiv, indem ich selber Kilometer für den guten Zweck erlaufen habe oder als Sponsor.
In naher Zukunft würde ich gerne so etwas wie eine Patenschaft oder Stipendium für ein Sportstudium für jemanden ermöglichen, der aus eigenen Mitteln nicht die Möglichkeit dazu hätte.


Welches Motto haben Sie für den Alltag?


Entsprechend meiner Motivation:

Liebe was du tust,
wenn nicht, versuche es zu verändern,
sonst muss man auch mal loslassen können!

 

Herr Arlt, vielen Dank für das Gespräch.

 
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Fotos: istockphoto.com