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Bärlauch im Garten anpflanzen
baerlauchFrühlingzeit ist Bärlauchzeit
Zu finden ist das beliebte Gewächs mit dem charakteristischen Knoblaucharoma vor allem im lichten Laubwald.

Das Sammeln dieses «Waldknoblauchs» sei jedoch nicht ungefährlich, teilt der aid Infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz in Bonn mit. Denn ungeübte Sammler könnten ihn mit giftigen Pflanzen wie Herbstzeitlosen, Geflecktem Aronstab oder Maiglöckchen verwechseln. Außerdem bestehe bei Bärlauch aus dem Wald grundsätzlich die Gefahr, dass an der Pflanze Eier des Fuchsbandwurms haften.

Bärlauch im Garten ansiedeln

Wer sich den Weg in den Wald sparen möchte, kann Bärlauch aber auch ganz einfach im eigenen Garten oder als Topfpflanze auf dem Balkon anbauen. Die Waldpflanze liebe auch im Garten feuchte, humose und kalkhaltige Standorte, informieren die Experten. Im lichten Schatten unter Gehölzen fühle sie sich besonders wohl.
Unter geeigneten Voraussetzungen bleibt ein einmal etablierter Bärlauchbestand über Jahre erhalten. Für die Verbreitung im Garten sorgt die Pflanze ganz von selbst mit Tochterzwiebeln und Samen. Letztere werden von Ameisen im Garten verbreitet. Bärlauch kann auf verschiedene Weise im Garten angesiedelt werden.

Am einfachsten ist es, im Frühjahr Jungpflanzen im Gartenfachhandel zu kaufen und diese an Ort und Stelle in den Garten zu setzen. Die beste Pflanzzeit ist nach Auskunft des aid Anfang März bis Mitte Mai. Für eine Fläche von einem Quadratmeter Bärlauch benötigt man etwa zehn Pflanzen. Eine weitere einfache Möglichkeit besteht darin, Bärlauchzwiebeln zu stecken. Die schmalen Zwiebeln kommen etwa sieben bis zehn Zentimeter tief in den Boden, so dass die nach oben zeigende Spitze noch zwei Zentimeter mit Erde bedeckt ist. (ddp)

Gut für die Gesundheit

Wenn die Natur zu grünen beginnt, wird das Angebot an frischen Zutaten wieder erheblich breiter. Zuerst beschert uns die Vegetation Wildkräuter wie Bärlauch und Sauerampfer. Sie bringen Frische und Farbe auf den Tisch und sind sehr gesund. So enthält Bärlauch viel Vitamin C, Eisen, Mangan, Magnesium sowie schwefelhaltige Öle. Diese wertvollen Inhaltsstoffe helfen unter anderem bei Bluthochdruck und Gefäßverengung. Große Mengen an Vitamin C enthält auch der Sauerampfer, außerdem Gerbstoffe und Kieselsäure.

Beide Kräuter eignen sich beispielsweise für Suppen, Mischsalate oder Kräuterquark. Aufgrund seines hohen Gehalts an Oxalsäure ist Sauerampfer, roh verzehrt, aber problematisch für Nierenkranke.(dgk)
 

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